Am 3. Juni 2026 ab 17:00 werden drei Anliegen von Jugendlichen im Gemeinderat von Zürich diskutiert. Die 125 Politiker:innen vom Gemeinderat (Parlament der Stadt Zürich) entscheiden, ob sie die Jugendvorstösse umsetzen wollen. Jugendliche vertreten ihren Jugendvorstoss selbst im Gemeinderat und präsentieren ihr Anliegen.
Die Sitzung des Gemeinderats ist öffentlich: alle dürfen vor Ort im Rathaus Hard oder online zuhören. Kommst du auch vorbei? Die Sitzung startet am 3. Juni um 17:00 im Rathaus Hard (Bullingerstrasse 4, 8004 Zürich).
Über drei Anliegen von jungen Menschen stimmt der Gemeinderat am 3. Juni ab:
- Jugendfestival in der Stadt Zürich (für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, viermal jährlich zu bezahlbaren Preisen)
- Zürcher Jugendpass (Vergünstigungen für Kultur, Sport, Freizeitangebote)
- Öffentlicher Verkehr, Kapazitätsausbau und verbesserte Sauberkeit
Jugendvorstösse und öffentliche Sitzung
An der Jugendkonferenz 2025 haben 80 Jugendliche der Stadt Zürich 5 Jugendvorstösse angenommen. Zwei davon sind leider nicht gültig (Reduktion des Papiergebrauchs an Zürcher Schulen und Nie mehr frieren in der Pause! – Möglichkeit, die Schulpause von Herbst bis Frühling drinnen verbringen zu dürfen). Der Jugendvorstoss zur Reduktion des Papiergebrauchs hatte leider zu wenige Stimmen von Jugendlichen. Deshalb konnte er leider nicht angenommen werden vom Stadtrat. Der Jugendvorstoss zu Schulpausen im Innenraum liegt nicht in Kompetenz des Gemeinderates. Er kann leider also nicht vom Gemeinderat diskutiert werden.
Die Sitzung vom Gemeinderat beginnt um 17:00 und dauert mindestens bis 20:00. Sie läuft so ab:
- Die Jugendvorstösse werden nacheinander behandelt. Die Sitzung beginnt mit den Jugendvorstössen.
- Zuerst können die Vertretungen der Jugendvorstösse den Jugendvorstoss präsentieren und sagen, warum sie ihn geschrieben haben. Das sind Jugendliche, die sich an der Jugendkonferenz für diese Aufgabe gemeldet haben.
- Danach diskutiert der Gemeinderat über den Jugendvorstoss. Der Jugendvorstoss kann angenommen oder abgelehnt werden.
- Dann kommt der nächste Jugendvorstoss an die Reihe.
- Wird ein Jugendvorstoss angenommen, muss sich der Stadtrat überlegen, wie sie ihn umsetzen. Das passiert in den nächsten Monaten.
Öffentliche Sitzung
Auf der Publikumstribüne des Rathaus Hard dürfen alle Interessierten Menschen sitzen, die bei der Gemeinderatssitzung zuhören wollen. Komm auch du vorbei! Für die Eintrittskontrolle brauchst du einen amtlichen Ausweis (Pass, ID, egal von welchem Land), und du darfst gewisse Gegenstände nicht mitnehmen (Messer, Waffen).
Verantwortung im Rathaus Hard
Wenn du an die Gemeinderatssitzung kommst, bist du für dich selbst verantwortlich. Du musst auch die An- und Abreise selbständig machen. Wir von «Euses Züri» übernehmen keine Betreuung der anwesenden Jugendlichen. Wir lehnen ebenso jegliche Verantwortung für die anwesenden Jugendlichen ab. Alle sind selbst für ihr Verhalten verantwortlich. Kläre mit einer erziehungsberechtigten Person ab, ob du kommen darfst. Sie kann dich auch begleiten und der Sitzung auch zuhören.