Ein grosser Erfolg für die Jugendpartizipation in Zürich: An der Gemeinderatssitzung vom 3. Juni 2026 präsentierten Jugendliche ihre Anliegen direkt vor dem Zürcher Parlament. Die drei Jugendvorstösse, die bereits an der Jugendkonferenz im November 2025 gemeinsam erarbeitet und dem Gemeinderat übergeben worden waren, wurden von den 125 Gemeinderät:innen diskutiert und schliesslich alle angenommen!
Diese drei Jugendvorstösse wurden angenommen:
Die Jugendlichen setzten sich für Themen ein, die ihren Alltag direkt betreffen. So forderten sie ein neues Jugendfestival für 12- bis 18-Jährige, das viermal pro Jahr zu bezahlbaren Preisen stattfinden soll. Zürich ist für viele junge Menschen teuer und deshalb braucht es mehr günstige Treffpunkte und Freizeitangebote. Ein regelmässiges Jugendfestival könne nicht nur für mehr Abwechslung sorgen, sondern auch das Wohlbefinden vieler Jugendlicher stärken, haben die zwei Vertreter:innen argumentiert.
Ebenfalls angenommen wurde das zweite Anliegen eines Zürcher Jugendpasses. Dieser soll Jugendlichen Vergünstigungen für Kultur-, Sport- und Freizeitangebote ermöglichen und so den Zugang zu spannenden Aktivitäten erleichtern – unabhängig vom Budget.
Der dritte Vorstoss befasste sich mit dem öffentlichen Verkehr. Die Jugendlichen wünschen sich mehr Kapazitäten in Bussen und Trams sowie eine bessere Sauberkeit. Damit soll der öffentliche Verkehr attraktiver, angenehmer und alltagstauglicher für junge Menschen werden.
Durch die Annahme des Gemeinderats (das Parlament der Stadt Zürich) werden die drei Anliegen nun dem Stadtrat (die Regierung der Stadt Zürich) weitergegeben. Dieser prüft nun in den nächsten zwei Jahren ebenfalls eine mögliche Umsetzung.
Dass alle drei Jugendvorstösse vom Gemeinderat angenommen wurden, ist ein starkes Zeichen: Die Stimme der Jugendlichen wird in Zürich gehört. Der Erfolg zeigt eindrücklich, wie wichtig Jugendpartizipation ist – und dass junge Menschen mit ihren Ideen und Perspektiven die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitgestalten können. Wir hoffen sehr darauf, dass auch der Stadtrat die Anliegen annehmen wird!
Hier kann man den Livestream der Sitzung nachschauen.
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